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P R E M I E R E N- Die
Studenten des 2. Studienjahres Regie der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ übernehmen zusammen
mit Studierenden des Fachs Bühnenbild der Kunsthochschule
Weißensee für 10 ereignisreiche Tage die künstlerische
Verantwortung im Bat. Koproduziert
von der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Abt.
Regie und der Kunsthochschule Berlin Weißensee Fachgebiet
Bühnenbild 8. September 2006, 19.00Uhr GESÄUBERT Für Fotos in Druckauflösung bitte klicken. Sarah Kanes „Gesäubert“ handelt von sieben Menschen und ihrer Abhängigkeit voneinander: Eine Schwester sucht ihren toten Bruder an den Grenzen ihrer eigenen. Existenz, ein Liebespaar leistet den Schwur für ihre Liebe zu sterben, ein Mann geht über Leichen, vielleicht um letztlich Liebe finden zu können. Auf der radikalen Suche nach Identität und Nähe, werden bereits die Sehnsüchte der Figuren zu Waffen. Auf der Suche nach Identität und Nähe werden Sehnsüchte zu Obsession. Alles geschieht in Gesellschaft, in der jeder allein ist. Nah an den Figuren, deren Aussichten und realen Bezügen orientiert, wird die Inszenierung zum Labor. Untersucht werden die Anfänge von Gewalt, die Wahrnehmung für den Blickwinkel des Anderen. Wie viel Brutalität liegt in vermeintlich vertrauter Umgebung? Wo öffnet sich die Tür in den Abgrund? Wann wird es dunkel? Wie lange bemerke ich nichts? 9. September 2006, 19.00Uhr HUND - Petit
hommage a Giacometti Dea
Lohers „Hund – Petit hommage à Giacometti“ erzählt
von der Begegnung von Alter Hure und Hinkender Dieb. Er will
ihren einzigen Schatz rauben – drei Figuren, ihres Liebhabers
und wahrscheinlich einzigen Kunden Alberto. Das Stück
zeigt, wie diese zwei Menschen, trotz ihres scheinbar unüberwindlichen
Konflikts, für einen kurzen Moment das Glück finden. Vorher/Nachher
von Roland Schimmelpfennig Mit: Franziska Hayner, Nadine De Zanet, Gerlind Eschenhagen, Alexander Flache, Florian Tabor, Urs Schleif Die
Frau um die Dreißig betrügt ihren Freund, eine Glühbirne
inspiriert zur Raumfahrt, eine sich ständig verändernde
Frau durchlebt 25 Personen täglich, ein Mann verschwindet
im Bild, ein anderer wartet... 9. September 2006, 21.00Uhr VORHER/NACHHER Die
Frau um die Dreißig betrügt ihren Freund, eine Glühbirne
inspiriert zur Raumfahrt, eine sich ständig verändernde
Frau durchlebt 25 Personen täglich, ein Mann verschwindet
im Bild, ein anderer wartet... 10. September 2006, 19.00Uhr ÜBER
DEN SCHMERZ Das im Deutschland des 21. Jahrhunderts erfolgreichste Theater ist noch immer der Repräsentationsschuppen, den das Bürgertum sich im 18. Jahrhundert zur Bespiegelung seiner Herrschaft entwarf. Unabhängig von „Inhalten“, die in seinen Formen vermittelt werden sollen, liefert dieses Theater darum nichts anderes als die permanente Selbstbegründung der Gesellschaft, die es sich ersann; einer Gesellschaft, deren Widersprüche sich bis heute – und über die großen Explosionen des 20. Jahrhunderts hinaus – als immer raumgreifendere Katastrophengeschichte fortmahlen. Auch Hanns Johsts Nazimelodram „Schlageter“ – „in liebender Verehrung und unwandelbarer Treue“ Adolf Hitler gewidmet – ist, nicht anders als Filme wie „Schindlers Liste“ oder „Der Untergang“, ohne diese Theatertradition nicht denkbar. Die Sehnsucht unserer Bearbeitung zielt auf ein Theater/eine Gesellschaft, in denen ein Stück wie „Schlageter“ nicht mehr spielbar ist. Nie wieder „Schlageter“! Nie wieder „Schindlers Liste“!
12. September 2006, 19.00Uhr DIE
FACTORY Die
Factory ist eine Einladung an alle Studierenden szenischer
Künste, sprich Schauspieler, Tänzer, Musiker, Performer,
Sänger, Autoren aus dem deutschsprachigen Raum die sich
während drei Tagen im direkten, heftigen, schöpferischen
Austausch begegnen. Jeden
Tag finden unerwartet im Wohngebiet theatrale, performative
Aktionen statt in der Tradition des „Unsichtbaren Theaters“-
als Irritation des Alltags. weitere Informationen: http://www.kommt-zusammen.de/
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