Adam Geist
/ Hundeherz / 4.48 Psychose / Lenz Bilder: Projekt
3.09
Projekt 3.09 – Alle vier Premieren im März sind Inszenierungen
von Regiestudierenden unseres dritten Studienjahres. Gemeinsam
mit den Schauspielstudierenden unserer Hochschule und den Bühnenbildstudierenden
der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, gemeinsam mit Musikern und
Dramaturgen arbeiten die jungen RegiseurInnen seit Januar an ihrer
ersten Inszenierung für unser bat-Studiotheater. Die selbst
gewählten Projekte, so verschieden die Stoffe auf den ersten
Blick auch erscheinen mögen, haben doch Gemeinsamkeiten, die
vielleicht ein Bild von der Welt entwerfen, wie sie diese Generation
von jungen Künstlern wahrnimmt und zu beschreiben versucht.
Premiere Sa 7., So 8. März
20:00
Adam Geist von Dea Loher
Regie: Christoph Sommerfeld/ Bastian Klang3.
Stj. Schauspielregie HfS Bühne: das Ensemble. Kostüme:
Laura Kiehne3. Stj. Bühnenbild
KHB Dramaturgie: Christian Ruzicska. Regieassistenz: Clara
Pons. Es spielen: Laura Kiehne, Lisa Guth, Franz Hartwig, Robert
Prinzler,
Felix Tittel 3. Stj. Schauspiel HfS Matthias
Luckey 4. Stj. Schauspiel HfS Bastian Klang, Paul Walther.
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bilder: charlotte burchard dogsdoor.de
„Adam
Geist“ – die Passionsgeschichte eines schlichten jungen
Mannes, der gut sein will und doch schuldig wird; der eins ums
andere verliert und darüber vereinsamt und verzweifelt. Seine
Hand sitzt lose, und wenn man sein feines Gerechtigkeitsempfinden
beleidigt, zückt er das Messer. Den Tod seiner geliebten Mutter,
die für die anderen eine Verrückte war, verkraftet er
nicht. Adam gerät unter die Junkies, die Fremdenlegionäre,
die Söldner. Bei der Feuerwehr wird er ein Held, den Tod seines
Freundes rächt er mit einem Kettensägemassaker. Grausamkeit
und Bösartigkeit trifft er in der Welt an, und Brutalität
gibt er zurück, wenn er sich nicht anders zu helfen weiß.
Die größte Tragik seines Lebens ist, dass er töten
muss, was er liebt. „Adam Geist“ ist zwar eine Tragödie,
jedoch nicht ohne Komik in den Details. Adam Geist begegnet uns
täglich. Ihn gibt es tausendmal in Berlin, vergessen und außerhalb
unserer Gesellschaft. Was hätten wir ihm anzubieten?
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