HAMLET/fragmenteSein oder Nichtsein, Schein oder Nichtschein, Sein oder Sein lassen: Das Leben kann manchmal ziemlich kompliziert sein. Doch die Aufgabe ist klar: Shakespeares Hamlet! - in jeweils sechzig Minuten. Gemeinsam mit den Schauspielstudierenden unserer Hochschule und Bühnenbildstudierenden der Kunsthochschule Berlin Weißensee gilt es für den zukünftigen Abschlussjahrgang des Regieinstituts, eine eigene Sicht auf das Phänomen Hamlet zu entwerfen, nach Verknüpfungen zu suchen zwischen den vorigen Hamlet - Generationen und uns. Was ist wichtig, was nicht und vor allem: Was tun, wie sich entscheiden? Drei Abende präsentieren höchst unterschiedliche Sichtweisen auf ein Stück, das wie wenige andere unser kulturelles Gedächtnis geprägt hat. Wir dürfen gespannt sein. Sa 27. 9. 20:00 HAMLET/fragmenteHamlet - ein TheaterstückH Ha HamletAlbtraum.HamletFür
Fotos in Druckauflösung bitte klicken. Alptraum. HamletFassung von David Schliesing und Marie Senf „hamlet wird beauftragt: rache! /ich werde beauftragt:
hamlet! unsere fälle sind sich sehr ähnlich. beide
sind wir noch jung, beide werden wir beauftragt, mit der vergangenheit
im hier und jetzt zu wirken. wir finden den gemeinsamen konflikt: “sein
oder nicht – sein“ ist hier die frage nach dem sinn
vom wirken in der welt.“ Hamlet - ein TheaterstückRegie: Thorleifur Örn Arnarsson Shakespeare believed in the human, the soul, the artistic realm
but most of all- in the power of theatre. His characters brim
with life that is to be found in more than just physiological
reason and logical behaviour – the life in them is founded
in the fact that they are theatrical. They are thought and moved
in the realm of theatre itself. H Ha HamletRegie: Jan-Christoph Gockel Hamlet, das heißt hier vor allem spielen. Auf einer Familiensofalandschaft spielt man sich durch Generationenkonflikte, Familiendramen und Liebesgeschichten. Aber es ist alles nur Spiel, die Erwachsenen sind abwesend, man kann beliebig zwischen Rollen und Situationen wechseln. Familie, Freundschaft, Liebe, nichts davon bedeutet etwas. Identitäten lassen sich so leicht wechseln wie Fernsehkanäle. Wenn es Schwierigkeiten gibt, geht’s einfach ins nächste Level. Zapping hoch Hamlet. Aber dann kommt doch ein Erwachsener, der Geist des alten Hamlet, und damit ist Schluss mit lustig. Zum ersten Mal fordert jemand Konsequenz und ein Ende der Unentschiedenheit. Es kommt zum Duell zwischen den Akteuren, das Spiel wird Ernst. Claudius 2.0Regie: Franziska Damian
Wie lebt es sich mit einer Leiche? Oder gar mit zweien? Wohin treibt einen die Angst vor Entdeckung? Und wie geht man mit einem undurchsichtigen und unberechenbaren Stiefsohn um? Claudius, der neue König und frisch gebackene Ehemann der Frau seines verstorbenen Bruders, greift zu einem alt bewährten Mittel: Überwachung. Eine Krimi-Phantasie, gespickt mit Spionage, Intrigen, Verwirrungen und Leichen. Der König und sein Neffe, ein Duell, in dem der Informationsvorsprung über den Sieger entscheidet. Hamlet oder eine lange Reise bis ans Ende der NachtRegie: Kathleen Bredenbeck Wir begeben uns auf eine Reise, deren Ziel es ist, der alten Fabel Stimmen zu entlocken. Drei Narren verführen uns in eine farbenfrohe Schattenwelt an der Grenze zwischen Sein und Nichtsein, wo einzelne Motive des Textes aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst werden: Liebe, Freundschaft, die Vergänglichkeit des Einzelnen in der sich scheinbar ewig wiederholenden Geschichte des Lebens. Lustvoll und rasant soll diese Reise sein, ein Vorstoß im stetigen Kampf gegen das Erstarren des Hamletkomplexes. kopf zu und losRegie: Antú Nunes Romero Für Hamlets Mutter Gertrud und seinen Onkel Claudius scheint alles in Butter: Der alte Hamlet ist tot, man hat sich ineinander verliebt und sich ziemlich schnell verheiratet. Alle sind glücklich, oder, mit den Worten von Claudius: Wir sind zufrieden. Nur einer hat ein Problem mit der Friede – Freude - Eierkuchenveranstaltung: Hamlet. Aus seiner Sicht beruht das höfische und eheliche Glück, das den anderen so lieb und teuer ist, auf Brudermord und Ehebruch. Nichts lässt er unversucht, um die Festgesellschaft aus ihrer Zufriedenheit zu reißen. Und das bedeutet Krieg.
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