Sa 13. und
So 14. Juni 20:00 (Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)
Lenz von Georg Büchner
Regie und Bühne: Miriam Horwitz 3. Stj. Schauspielregie HfS Bilder
und Kostüme: Caspar Pauli 4. Stj. Bühnenbild
KHB
Musik: Kristof Gundelfinger. Pianist: Theo Solnik Video: Miriam
Horwitz/Theo Solnik. Es spielen: Claire Vivianne Sobottke 4. Stj
Schauspiel UdK Grégoire Gros, André Kaczmarczyk 3.
Stj Schauspiel HfS
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bilder: charlotte burchard dogsdoor.de
„… wer auf dem Kopf
geht, der hat den Himmel als Abgrund unter sich.“ Paul Celan
Drei Spieler, die Bühne und der Lenz. Der Blick ist nicht
auf die Augen beschränkt, der Spieler kann auf der Bühne
mit seinem ganzen Körper sehen. – Er kann mit seiner
Bewegung die Zeit neu bestimmen, in dem er seinen alten
Körper immer wieder durch einen neuen zerstört. Einem
Körper, der andere, neue Dinge sehen, einem Körper, der
die Architektur verändern kann. – Er bewegt sich
unter anderen Gesetzmäßigkeiten, die wir nicht erlernt
haben und oftmals als krank bezeichnen. – Lenz hat keinen
Ort. Ausser den des Theaters oder des Zoos. – Lenz ist eine
Landschaft, auf der die Spieler laufen können. – Die
Erzählung wird zum Bild. – „Der Versuch, den Wahnsinn
darzustellen sei ohnehin schon unkünstlerisch, am schlimmsten
sei aber eine derartige Darstellung, wenn sich der Dichter so in
die zerrissene Seele seines Gegenstandes versetzt, dass sich ihm
selbst die Welt im Fiebertraum dreht.“ Julian Schmidt
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