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MAMMA
MEDEA von Tom Lanoye Regie
Anna Bergmann (4. Studienjahr Schauspielregie) Es spielen: Elisabeth Degen, Lydia Stäubli, Claudia Tost und Brigitte Zeh; Simon Böer, Jens Hasselmann, Matthias Rott, Christoph M. Schüchner und Mehmet Yilmaz "Eine
Bearbeitung, die uns den antiken Mythos in einer äußerst
eindringlichen Version nahe bringt", schrieb die Frankfurter
Rundschau anlässlich eines Gastspiels der belgischen Ur-Inszenierung
des Stückes. Tom Lanoyes Medea-Variante setzt viel früher
ein als bei Euripides: Medea ist eine junge Frau, die sich in
einen Abenteurer aus der großen weiten Welt verliebt. Ihre
Liebe ist so ungestüm, dass sie gegen sämtliche guten
Sitten verstößt. Eine amour fou - und plötzlich
versteht man, welche hohen Erwartungen auf dieser Liebe lasteten.
Der zweite Teil spielt Jahre später, ein moderner Geschlechterkampf,
ein Ehekrieg. Tom Lanoye schafft den Sprung in die Gegenwart,
ohne die archaische Wucht der Vorlage preiszugeben.
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