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M
E D E I A von Euripides
Regie:
Elena Breschkow (4. Studienjahr Schauspielregie)
Bühne und Kostüme: Halina Kratochwil
Es
spielen: Dorothea Arnold, Franziska Matthus, Lutz Blochberger,
Sven Gerhardt, Thomas Neumann, Oliver Urbanski,
Kinder: Robert Becker, Henry Höhne,
Chor: Juliane Freistedt, Elisabeth Gronde, Nici Nathan, Birgit
Pelz, Janina-I. Schultz (Studenten der Berliner Schule für
Schauspiel)


MEDEIA
"Niemand halte mich für schwach,
Auch nicht für tatenlos,
Nein ich bin anders:
Dem Feind gefährlich,
Doch den Freunden treu.
Nur
dieser Menschen Leben
Findet Ruhm.
Startschuss
Am 03.04.2003 startet im bat-Studiotheater eine vierteilige "Medea"-
Serie. Vier Studenten des 4. Studienjahres Schauspielregie habe für
ihre Diplominszenierungen "Medea"-Adaptionen gewählt. Den
Anfang macht Elena Breschkow mit der ältesten Bearbeitung dieses Mythos.
Später folgen: Medea von Hanns Henny Jahnn, Verkommenes Ufer Medeamaterial
Landschaft mit Argonauten von Heiner Müller und eine Neubearbeitung
des Stoffes.
Regie
Elena Breschkow, Jahrgang 1974, studierte bis 1998 Violine an der Musikhochschule
Lübeck, bevor sie nach Berlin kam und ihr Regie-Studium an der "Hochschule
für Schauspielkunst Ernst-Busch" aufnahm.
Zu ihren bisherigen Arbeiten gehören: Alkestis von Euripides (2001
im Rahmen des Theaterprogramms des Museumsinsel-Festivals, im Neuen Museum),
Prinz von Homburg von Kleist (2002 im bat-Studiotheater), Krach in Chiozza
in englischer Sprache von Carlo Goldoni (2002 in der Royal Scottish Academy
of Music and Drama - Glasgow/Schottland).
Einladungen für Gastspiele ihrer Inszenierungen erhielt sie zum Festival
des ost-europäischen Theaters Passages (2001 Nancy/Frankreich) und
zu den Kleist-Festtagen (2002 Frankfurt/Oder).
Inszenierung
Der Mythos von Medea ist so alt wie faszinierend. Die Geschichte einer
Frau, die sich für die Ungerechtigkeit, die ihr widerfährt
mit der totalen Vernichtung einer Stadt rächt. Verraten und hintergangen
von ihrer großen Liebe Iason, für die sie alles geopfert
hat - Heimat, Stellung und kulturelle Wurzeln - beginnt der große
Rache-Akt, der für sie nicht nur Zerstörung alles Wertvollen
des ehemaligen Geliebten bedeutet, sondern auch ein Opfer für
sie selbst: sie tötet in ihrem Feldzug die eigenen Kinder.
Elena
Breschkows Inszenierung unternimmt den Versuch, den Chor entsprechend
der ursprünglichen antiken Theaterform einzusetzen
Franziska Matthus spielt die Medeia, Sven Gerhardt den Iason, Thomas Neumann
den Kreon und Lutz Blochberger den Aigeus.
Die Aktualität der euripideischen Fassung des Mythos Medea ist für
die Inszenierung von größter Relevanz: die Zerstörung des
Königshauses Korinth durch Medeia und die Beherbergung der Terroristin
durch den Bündnispartner Athen wird zum Politikum.
Wir würden uns sehr über einen Besuch von Ihnen freuen.
bat-Studiotheater
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