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P R E M I E R E -
03. Juni. 2005, 20 Uhr
PENTHESILEA
Heinrich von Kleist
Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater
Weimar
Regie Tilmann Köhler (4. Studienjahr Schauspielregie)
Bühne Karoly Risz
Kostüme Gilvan Coêlho de Oliveira
Musik Jörg Wagner
Es
spielen Eve Kolb, Ina Piontek, Antje Trautmann, Uta Ziegeler,
Thomas Braungardt, Matthias Reichwald, Matthias Ziesing (Studierende
des 4. Studienjahres Schauspiel) sowie Elisabeth Heckel und Kai
Meyer
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„Wenn
es mir möglich wär–! Wenn ichs vermöchte–!
Das Aeußerste, das Menschenkräfte leisten,
Hab' ich gethan – Unmögliches versucht –
Mein Alles hab' ich an den Wurf gesetzt;
Der Würfel, der entscheidet, liegt, er liegt:
Begreifen muß ich's – –“
Penthesilea 9. Auftritt
Penthesilea
ein Sprachfluß, reißend, ein Gedicht der Hingabe,
ein Musikstück.
Penthesilea ein Krieg der Worte.
Penthesilea eine Steilwand.
Neun
junge Schauspieler stellen sich dieser Sprache, kämpfen
mit ihr, versuchen ihre Sätze zu ergründen, beißen
sich fest an Worten…
„Mit
der Penthesilea kann ich mich noch nicht befreunden. Auch erlauben
Sie mir zu sagen (…), dass es mich immer betrübt und
bekümmert, wenn ich junge Menschen von Geist und Talent
sehe, die auf ein Theater warten, welches da kommen soll. Ein
Jude der auf den Messias, ein Christ der aufs neue Jerusalem
(…) wartet, machen mir kein größeres Missbehagen.“
(Brief von Johann Wolfgang von Goethe an Heinrich von Kleist)
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