PERSONENKREIS 3.1
Lars Norén
Deutsch von Angelika Gundlach
Ein Projekt des 3. Studienjahres Schauspiel mit Marie Burchard, Claudia
Eisinger , Carolin Karnuth, Manja Kuhl, Jacqueline Le Saunier, Christine
Papst, Christian Ehrich, Bastian Klang, Jonas Littauer, Nikolai Plath und
Stefan Stern <
Regie: Peter Kleinert
Dramaturgie: Anja Kreß
Bühne und Kostüme: Hannah Hamburger
Musik: Manfred Effinger
Sa 13. und Wiederaufnahme. Mi 24. Oktober 20:00.
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Wir
müssen die Welt sehen wie sie ist (Personenkreis
3.1)
Der
Titel verwendet einen administrativen Begriff schwedischer
Behörden, ein Euphemismus für die Erniedrigten
und Ausgestoßenen der Gesellschaft: Drogensüchtige,
Obdachlose, Prostituierte, Langzeitarbeitslose, Alkoholiker,
psychisch Kranke, quer durch alle Bevölkerungsschichten.
Der schwedische Autor Lars Norén hat für
sein Stück jahrelang recherchiert und dokumentiert.
Schlaglichtartig entsteht aus Monologen und Kurzszenen
das Bild einer durch das soziale Netz gefallenen Unterklasse.
Wie setzt sich eine Gruppe junger Schauspieler mit diesem Material und
zugleich mit unserer Wirklichkeit auseinander? Das ist das Thema dieses
Abends
Ich
will keine Hilfe, ich will Heroin.
Talk to mir. (Personenkreis 3.1)
„Ob der Blick der Mittelschichten auf die Menschen im unteren Teil der
sozialen Hierarchie mit Mitgefühl, Angst vor der eigenen Zukunft oder dem
uneingestandenen Wunsch nach Abgrenzung zu tun hat, ist eine müßige
Frage. Wahrscheinlich ist es alles zusammen.“ Peter Laudenbach in brand
eins 4/2005
Mittelklassekinder
spielen Unterschicht (Personenkreis 3.1)
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