bat-studiotheater Hochschule für Schauspielkunst Berlin Ernst Busch
 
bat-studiotheater der hochschule für schauspielkunst berlin ernst busch

Gestochen Scharfe Polaroids

Mark Ravenhill
Deutsch von Robin Detje
Regie: Angelika Zacek
Bühne: Halina Kratochwil
Kostüme/ Bühnenbildassistenz: Norman Heinrich
Choreographie: Katja Keya Richter

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Es spielen Christine Papst, Elzemarieke de Vos, Manolo Bertling, Christian Ehrich, Paul Walther und Milian Zerzawy.

Sa 29. September 20:00. Wiederaufnahme. Do 11. und Di 23. Oktober 20:00. Zum letzten Mal.

Hat diese Welt eine Chance eine andere zu sein als sie ist? Kann sich etwas ändern oder sind endgültig die Innenausstatter am Zuge, die Kleingruppenrebellen, kein Umbau des Staates mehr, wohl aber der des Liebeslebens. ...Geht es natürlich immer weiter, immer höher, immer schneller – oder geht es eben nicht mehr natürlich immer weiter, immer höher, immer schneller, aber immer ärmer, immer reicher, immer mächtiger, immer ohnmächtiger geht immer. Ravenhill fragt auf gut englisch nach, ein gutgemachtes Stück befragt eine hingeschluderte Welt auf das, was sie im Innersten zusammenhält und was sie an Lebensmöglichkeiten zu bieten hat.

Warum der dänische Student keinen Wodka von Väterchen Stalin bekam

Kurzgeschriebenes von Daniil Charms mit Musik und Gesängen und einem Minidrama von Konstanty I. Galczynski.
Regie: Krzysztof Minkowski (3. Stj. Schauspielregie)
Bühne: Halina Kratochwil
Kostüme: Maria Ricci
Dramaturgie: Alexej Nesterov
Musik: Bijan Azadian
Es spielen: Marie Burchard, Carolin Karnuth, Christine Papst, Elzemarieke de Vos, Bijan Azadian (als Gast), Hannes Florstedt, Bastian Klang, Jonas Littauer und Nikolai Plath (Studierende des 3. Stj. Schauspiel).

„Es war einmal ein Rotschopf, der hatte weder Augen noch Ohren. Er hatte auch keine Haare, so dass man ihn an sich grundlos Rotschopf nannte. Er konnte nicht sprechen, denn er hatte keinen Mund. Eine Nase hatte er auch nicht. Er hatte sogar weder Arme noch Beine. Er hatte keinen Bauch, er hatte keinen Rücken, er hatte kein Rückgrat, er hatte auch keine Eingeweide. Nichts hatte er! So, dass unklar ist, um wen es hier eigentlich geht. Reden wir lieber nicht weiter über ihn.“ (Daniil Charms 1937)