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Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin
  • Foto: Jan Hellerung. Bei Namensnennung honorarfrei.
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  • Foto: Samuel Simon. Bei Namensnennung honorarfrei.

Die Gerechten / Das fahle Pferd

von Albert Camus / Boris Sawinkow

Studioinszenierung / Schauspiel

Es spielen: Luise Pöls, Lukas Gabriel, Roman Schomburg, Joshua Jaco Seelenbinder, Samuel Simon, Alexander Wanat alle 3. Stj. Schauspiel
Regie und Bühne: Marcel Kohler. Dramaturgie: Josephine Tietze. »Nicht eh die Revolution gesiegt hat endgültig / werden wir wissen, was das
ist, ein Mensch.« Heiner Müller

Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Dafür aber vielleicht besser, angenehmer, länger. Die Alternative ist so uralt wie aktuell: Komfort oder Konflikt. Widerstand oder Wohlstand. Lange Zeit schien es übersichtlich zu sein: hier die Unterdrücker, dort die Gequälten, ohne Freiheit, ohne Perspektive, ohne Zukunft. Der Feind war ein Diktator. Zellen bilden sich. Junge Menschen schließen sich zusammen. Sie werden zu Attentätern. Eine dieser Gruppen bringt der Nobelpreisträger Albert Camus mit Die Gerechten auf die Theaterbühne: angstvoll und aggressiv, zärtlich und brutal, menschlich und mordend. Täter bekommen Gesicht und Stimme. Das Absurde lähmt sie nicht. David gegen Goliath. Die alte Geschichte der Hoffnung.
Der Tagebuchroman des Terroristen Boris Sawinkow ist Inspiration und Wurzel der Geschichte. 1949 wird das Drama uraufgeführt: In Paris. Seitdem wird alles komplizierter, komplexer, katastrophaler. Statt Zaren verenden Zivilisten auf dem Asphalt. Weltsprache Terror. »Ein Grund mehr, diese großen Schatten heraufzubeschwören.« Albert Camus

 Aufführungsrechte beim Rowohlt Theaterverlag und beim Drei Masken Verlag.

Presse: Konrad Kögler schreibt bei e-politik.de/ Kulturblog

 

 

Dauer: ca. 120 Minuten

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