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TANGO
Text: Slawomir Mrozek
Regie
Thomas Neumann
Bühne Alexander Martyrow
Musikalische Leitung Uwe Lohse
Choreographie Eva-Maria Otte
Es
spielen Claudia Frost, Ina Piontek, Uta Ziegeler, Jörg Koslowsky,
Philipp Rothkopf, Bert Tischendorf, Matthias Ziesing
(Studenten des 3. Studienjahres Schauspiel)
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In "TANGO" erinnern
sich Arturs Eltern und Großeltern an die Zeiten, in denen
Tango zu tanzen noch ein Skandal war. Doch mit diesen und allen
anderen Zwängen und Konventionen haben sie gründlich
aufgeräumt. Der Enkel Artur beschwert sich nun über
die totale Freiheit, weil nichts mehr möglich ist,
weil eben alles möglich ist. Artur fordert sein Recht
auf Aufruhr.
Die
Stücke des heute in Mexiko lebenden polnischen Autors mögen
es, politische und gesellschaftliche Mechanismen derart konsequent
ins Absurde zu treiben, dass sie unterhaltsam durchschaubar werden.
TANGO hat von seiner kritischen Qualität als Farce kaum
etwas eingebüßt, erweist sich als noch immer verblüffend
offen für Deutungen und aktuelle Bezüge: Artur als
Yuppie-Sproß der in die Jahre gekommenen Tabubrechergeneration.
Oder: Artur als hilfloser Fundi im Anything-goes-Geschwätz.
Neue
Züricher Zeitung
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