bat-studiotheater Hochschule für Schauspielkunst Berlin Ernst Busch
 
bat-studiotheater der hochschule für schauspielkunst berlin ernst busch

- Premiere-

A Walk in the Park

von Christian Smetana und Kalma Streun nach Motiven von Ovid
Regie: Kalma Streun (4. Stj Schauspielregie). Bühne: Judith Philipp. Kostüm: Maike Storf. Dramaturgie Marie Senf. Musik Philipp Plessmann. Es spielen: Maximilian von Pufendorf, Hans-Jochen Menzel, Stefan Stern, Oscar Olivo, Jonas Littauer, Ilka Teichmüller, Vera Moebius, Lenka Moebius. Es musizieren: Philipp Plessmann, Holger Zimmermann, Johannes Batesaki

So 20. Januar, 20:00.

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bilder: charlotte burchard dogsdoor.de

Wo ist in der durchorganisierten Ordnung einer Stadt noch Raum für das Dunkle, das Fremde, das Nicht-Zivilisierte? Die unberührte Natur verspricht diesen Raum, also wird sie erschaffen. „Wildnis brauchen wir, Unberührtheit, wir brauchen Parks, Parks, Parks.“ Apoll ist entschlossen: Eichelhäher statt Häusermeer. Ein Park soll gebaut werden und die Sehnsucht nach Freiheit und Zuflucht erfüllen. Doch in der Dunkelheit der Park-Wildnis läuft nicht alles nach Plan, denn die bringt ihre eigenen Geschöpfe hervor, und wer Erlösung im Unbekannten sucht, findet nicht immer den Weg zurück. Schuld ist Apolls Gegenspieler Pan, Gott der Musik und Emotion, der ebenfalls versucht die Parkbewohner und -besucher auf seine Seite zu ziehen. Wer wird diesen Wettstreit um die Vorherrschaft über die Menschen für sich entscheiden? Bald vermischen sich Spiel und Ernst, Traum und Wirklichkeit, Mythos und 21. Jahrhundert in einem Machtkampf, zwischen dessen Fronten man leicht geraten kann...
Ein surreales Park-Stück mit Live-Musik.
" Plötzlich ist da eine fesselnde Atmosphäre, die immer entsteht, wenn klug gespielt wird, nicht nur berechnend. Wo die Unzulänglichkeit jedes einzelnen zum Stoff des Spiels wird. Wenn all das, was eben noch vorgeführt und behauptet wurde, durchsichtig wird, eigene Verletzlichkeit spürbar macht. Gibt es eine Handlung? Man sieht verschiedene Wege und Geschichten sich kreuzen, es ist wie im Leben. Irritierend und schön." (Junge Welt, 19.01.2008)