bat-studiotheater Hochschule für Schauspielkunst Berlin Ernst Busch
 
bat-studiotheater der hochschule für schauspielkunst berlin ernst busch

Sa 14. Februar 19:00 Anschließend Podiumsgespräch u. a. Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel, Hamburg
Wir sind Zukunft Perspektive Hamburg. Eine städtische Intervention.

Regie / Konzept: Maria Magdalena Ludewig. Austattung: Susanne Jakob. Text: Agnieszka Piwowarska. Dramaturgie: Martin Hammer.
Video: Jakob Klaffs. Mit Grundschülern aus Hamburg-Jenfeld und Hamburg-Eppendorf.
Ist Widerstand zwecklos? Kinder in Deutschland wachsen sehr unterschiedlich auf. Ist die Mutter arbeitslos, wird oft auch das Kind später Hartz IV bekommen, ist der Vater Akademiker wird auch das Kind studieren? Warum eigentlich? Sie sind tatsächlich unglaublich dicht und authentisch, die Texte. „Ein tief beeindruckender und bewegender Theaterabend.“ NDR Kultur Vier Monate haben wir mit Grundschulkindern aus zwei Hamburger Stadtteilen gearbeitet, 20 kommen aus gutbürgerlichem Umfeld, 20 aus einem sozialen Brennpunkt. Wir haben sie nach ihrem Leben gefragt. Daraus entstanden Videos und der Theaterabend, bei dem die Kinder selbst ihre Geschichten erzählen. Sie stehen als ernsthafte selbstbewusste Erzähler im Mittelpunkt. Ihr Publikum sind die Erwachsenen, die sonst über sie entscheiden. Sie fordern ihre Chancen ein, sie fordern ihr Publikum heraus. Was kann aus mir werden? Habe ich eine Chance? Durch das Projekt haben die Kinder eine Welt gesehen, die ihnen vorher unbekannt war. Hat das Projekt ihre Perspektiven verändert? Videos zum Projekt gibt es unter www.perspektive-hamburg.de. Das Projekt hatte Gastspiele in Frankfurt, Magdeburg und New York und war in Hamburg auf Kampnagel und im Hamburger Rathaus zu sehen. Eine Koproduktion von Kampnagel und der Hochschule für Schauspielkunst ERNST BUSCH Berlin in Zusammenarbeit mit den Hamburger Grundschulen „Öjendorfer Damm“, „Knauerstraße“ und „Marie-Beschütz“, dem Haus der Jugend Jenfeld, der Freien Kulturinitiative Jenfeld, der Jenfelder Kaffeekanne sowie dem Hamburger Knabenchor. Gefördert durch das Bezirksamt Wandsbek, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Udk Berlin, unterstützt von der Haspa.