Startseite der bat Studiobühne der HfS Berlin
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin

am 26.10., ab 20 Uhr
Eröffnung des neuen Hochschulgebäudes
Zinnowitzer Str. 11, 10115 Berlin

  • Mo
  • 21
  • Okt 13
  • Veranstaltungsort
  • bat-Studiotheater »
  • Berlin - Prenzlauer Berg
 
  • Der Auftrag v.l. Weil, Brüggemann, Breustedt, Richter, Vetter. Foto: Ch. Burchard. Bei Namensnennung honorarfrei.
  • Der Auftrag v.l. Schröder, Weil. Foto: Ch. Burchard. Bei Namensnennung honorarfrei.
  • Der Auftrag v.l. Vetter, Breustedt, Brüggemann, Richter. Foto: Ch. Burchard. Bei Namensnennung honorarfrei.
  • Der Auftrag v.l. Weil, Richter. Foto: Ch. Burchard. Bei Namensnennung honorarfrei.
  • Der Auftrag v.l. Vetter. Foto: Ch. Burchard. Bei Namensnennung honorarfrei.
  • Postkartenmotiv. Foto: Franziska Keune. Bei Namensnennung honorarfrei.
Montag, 21. Oktober, 20:00 Uhr - Zum letzten Mal

Der Auftrag von Heiner Müller

Es spielen: Kara Schröder, Felix Maria Richter, Christophe Vetter alle 3. Stj. Schauspiel HfS Jan Breustedt, Jan Gerrit Brüggemann, Anton Weil alle 3. Stj. Schauspiel UdK Regie: Magali Tosato 3. Stj. Regie HfS Bühne und Kostüme: Franziska Keune. Dramaturgie: Lydia
Dimitrow. Recherche: Sinja Marie Krüger MA Dramaturgie HfS Video: Pary El-Qalqili. Kamera: Christiane Schmidt. Montage: Jakob Klaffs.

Sklaverei: Zustand, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden / Und wenn ich dir sage, dass ich deins bin und du meins bist, bin ich frei? / Drei französische Revolutionäre werden nach Jamaika geschickt, um dort einen Sklavenaufstand anzuzetteln. Aber bevor sie diesen Auftrag erfüllen können, kommt Napoleon an die Macht und erklärt ihn für obsolet. Und wir sitzen in unserem Wohnzimmer und denken darüber nach. Aber was tun? Den Auftrag zurück ins Regal stellen, Erinnerung an eine Revolution. Soll die Welt wieder das werden, was sie war, »eine Heimat für Herren und Sklaven«, oder sind wir, »solange es Herren und Sklaven gibt, aus unserm Auftrag nicht entlassen«? Habe ich eigentlich einen Auftrag?

 

Die dritten Studienjahre inszenieren »Oblomow«, Der Auftrag«, »Das Schloss«, »Peer« und »Trommeln in der Nacht«.

Gesucht: die Lücke im Ablauf, das Andere in der Wiederkehr des Gleichen, das Stottern im sprachlosen Text, das Loch in der Ewigkeit, der vielleicht erlösende Fehler. Uns kann keiner gebrauchen. Wir sind keine sichere Nummer, wir dauern keine Stunde, unsere Ensembles passen in keine Garderobe, unser Bühnenaufbau dauert mehrere Wochen, kein Festival kann uns einladen, mit uns gewinnt keiner keinen Preis. Ein Versuch: Für die Gemeinschaft. Gegen den Besitz. An Ideen. An anderen. An sich. Für die Kontroverse. Für die Wunde. Das Klaffen beginnt.

 

Pressestimmen:
„Versuch einer Sprengung: „Ernst Busch“-Studenten stellen sich dem Abenteuer, Heiner Müllers hochgeladene, hermetische Sprache in „Der Auftrag“ (1979) rücksichtslos zu erden. Die „Erinnerung an eine Revolution“ wird für sie zur Aufgabe, Zeitgenossenschaft herzustellen. Drei junge Leute unterschiedlichster Herkunft sollen nach 1789 Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit von Paris nach Jamaika exportieren – welche Beziehung zu diesem „Auftrag“ kann heute noch gefunden werden?

Die Aufführung im bat-Studiotheater verdoppelt und verdreifacht Müllers Spiele.Die Studenten mögen die Strenge seiner Phantasmagorien nicht, sie brechen sie auf, machen sie zugänglich, entdecken Heiterkeit, liefern Kommentare.“
Der Tagesspiegel, 26.02.2013, Christoph Funke zur Premiere „Der Auftrag“ am bat-Studiotheater

Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins.


 

ca. 90 Minuten. Keine Pause.

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