Startseite der bat Studiobühne der HfS Berlin
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin

am 26.10., ab 20 Uhr
Eröffnung des neuen Hochschulgebäudes
Zinnowitzer Str. 11, 10115 Berlin

  • Sa
  • 12
  • Okt 13
  • Veranstaltungsort
  • bat-Studiotheater »
  • Berlin - Prenzlauer Berg
 
  • La Grenouille…, Foto. Vélo Théâtre. Anfragen bitte an die Schaubude richten.
  • Nachtwandler, Foto: Ensemble Materialtheater Stuttgart. Anfragen bitte an die Schaubude richten.
  • Signaux, Foto: Chritophe Loiseau. Anfragen bitte an die Schaubude richten.
  • [zEDEN2+], Foto: Michaël Troivaux. Anfragen bitte an die Schaubude richten.
Samstag, 12. Oktober, 18:00 Uhr - Gastspiel

Internationales Festival THEATER DER DINGE - 20 Jahre SCHAUBUDE BERLIN“

Vom 11. bis 17. Oktober 2013 begeht die SCHAUBUDE BERLIN, die zentrale Spielstätte für Puppen, Figuren- und Objekttheater im Prenzlauer Berg ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit einem großen internationalen Festival. Theatermacher aus Belgien, Großbritannien, Frankreich, Israel, Italien, Polen, Spanien, den Niederlanden und USA sowie Deutschland zeigen herausragendes Theater der Dinge, dessen bildkünstlerische Sprache für Zuschauer jeden Alters universal und faszinierend ist. Die künstlerischen Ausdrucksmittel sind vielfältig: Von riesengroßen Roboterfiguren, die die Bühne in der Inszenierung „Savanna“ bevölkern, einem elektroakustischen Garten in der Inszenierung „[zEDEN2+]“, der die Fantasie zum Blühen bringt, bis hin zur Inszenierung „La Grenouille au fond du puits croit que le ciel est rond“, in der Tagträume aus Figuren, Licht und Schatten zu Landschaften der Kindheit werden

Zusätzlich zum Programm gibt es zwei Ausstellungen: „Glückliche Lichter – optische Andeutungen“ vom Objekttheater- und Lichtkünstler Flop Lefebvre aus Frankreich, zu sehen im Kleinen Wasserspeicher Prenzlauer Berg, und die Installation „Requiem für die Glühlampe“ vom Künstlerduo Wiersma & Smeets aus den Niederlanden, die Fenster und Foyer der SCHAUBUDE BERLIN illuminieren werden.

Die Vorstellungen / Ausstellungen finden in der SCHAUBUDE BERLIN, im bat-Studiotheater, im Podewil und im Kleinen Wasserspeicher Prenzlauer Berg statt.

Programm unter www.schaubude-berlin.de

Kartenreservierung unter SCHAUBUDE BERLIN www.schaubude-berlin.de / 030.4234314

Kartenvorverkauf: Kasse SCHAUBUDE BERLIN (für alle Spielstätten) vom 30.9. bis 17.10., 15 Uhr bis 19 Uhr täglich

SCHAUBUDE BERLIN Theater.PuppenFigurenObjekte Greifswalder Str. 81-84 10405 Berlin – Prenzlauer Berg Tel. 030.4234314 

Das Festival wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.


La Grenouille…, Foto. Vélo Théâtre

Nachtwandler, Foto: Ensemble Materialtheater Stuttgart

Signaux, Foto: Chritophe Loiseau

[zEDEN2+], Foto: Michaël Troivaux


 

 

Gastspiele im bat-Studiotheater:

Freitag, 11.10.,18 Uhr Deutschlandpremiere

Samstag, 12.10, 15 Uhr und 18 Uhr

La Grenouille au fond du puits croit que le ciel est rond

Der Frosch am Grunde des Brunnens glaubt, dass der Himmel rund ist

Vélo Théâtre / Frankreich

Wir alle sind angefüllt mit Erinnerungen an das Haus unserer Kindheit und an die ersten Erfahrungen, die wir mit der Welt in ihm gemacht haben.

Das Geburtshaus gilt als erster Spielplatz, es ist ein Ort der Träume, der uns nie verlässt. »Das Haus der Kindheit ist mehr als ein Archetyp, es ist ein Feld der Träume.« (G. Bachelard).

In dieser Inszenierung für die ganze Familie führen drei treue und vorbildliche Hausangestellte durch die bildnerische, alle Sinne ansprechende Welt ihres Dienstherrn, der sein Leben lang Häuser sammelte. Sie öffnen die Tore zu seinen Wunderkammern und laden dazu ein, durch die Räume dieser rätselhaften und doch so nahen Figur zu schlendern. Laden ein, fantastische Bilder wahrzunehmen, subtile Landschaften aus Licht und Schatten, anzukommen in einem Traumhaus, das jedem vertraut ist.

Wir alle sind angefüllt mit Erinnerungen an das Haus unserer Kindheit… Drei Hausangestellte führen durch eine Welt aus Erinnerungen, durch ein Haus aus Träumen. Sie öffnen Tore zu Wunderkammern und laden ein, durch rätselhafte Räume zu schlendern.

Regie: Francesca Bettini

Szenische Gestaltung: Flop Lefebvre

Musik: Fabien Cartalade

Video: Miguel Ginesté

Übersetzung: Jayrome Robinet.

Spiel: Tania Castaing, José Lopez, Charlot Lemoine, Jayrome Robinet

 

Objekttheater und Installation.

In französischer Sprache mit deutscher live-Übersetzung

Dauer: 70 Minuten. Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Kartenpreise: 10,50 € / ermäßigt 7,- €

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation / DGCA


 


Sonntag, 13.10., 21.30 Uhr

Nachtwandler

Von Francesca Bettini, Lelia Serra, Gyula Molnàr

Gyula Molnar / Italien und Ensemble Materialtheater Stuttgart

Eng umschlungen tanzen eine Frau und ein Mann auf der Bühne, geführt von der mitreißenden Musik ungarischer Zigeuner. Die Musik verstummt, das Paar löst sich voneinander. Und wir begleiten beide durch das Leben, das sie miteinander führten, beobachten all die miteinander konkurrierenden und sich aneinander reibenden Sehnsüchte und Hoffnungen. »Sie wollte eine große Liebe leben, er wollte eine Revolution machen. Nun, da der Himmel aufgebrochen und auf die Erde gefallen ist, irren sie mit prustendem Lachen umher und zertreten barfuß die Scherben ihrer Ideale.« »Nachtwandler gibt einen Moment lang den Blick frei auf das, was vielleicht den Menschen ausmacht, auf den Ursprung seines Seins. Wie wenig ist dazu auf der Bühne nötig! Auf dunkler Erde stehen ein stämmiger Tisch und eine Bank, zerschlagenes Geschirr bedeckt den Boden, am Rand des Spielfelds eine Schreibmaschine. Über allem schwebt die bunte Chagall-Kuh. Nachtwandler ist ein von zwei wundervollen Darstellern in Szene gesetztes Liebesgedicht an das Leben – humorvoll und zärtlich, surreal und amüsant, ironisch und tief ernst. Dem Traum ebenso verbunden wie der Realität.« (Süddeutsche Zeitung)

 

Eng umschlungen tanzen eine Frau und ein Mann zu mitreißender Zigeunermusik. Die Musik verstummt, das Paar löst sich voneinander. Und wir begleiten beide durch das Leben, das sie miteinander führten… Sie wollte die große Liebe. Er die Revolution.

Regie: Francesca Bettini

Musik: Kalyi Jag

Szenografie, Bühne: Heinrich Hesse

Spiel: Annette Scheibler, Gyula Molnà

 

Schauspiel / Objekttheater

Mit wenigen Worten in deutscher Sprache

Dauer: ca. 60 Minuten. Für Erwachsene

Kartenpreise: 10,50 € / ermäßigt 7,- €


 

Montag, 14.10., 21.30 Uhr Neuinszenierung Deutschlandpremiere

Signaux

Signale

Nach einer Nouvelle von Bjarte Breiteig

Cie. Plexus Polaire / Frankreich, Norwegen

Ein Mann schläft nachts nicht mehr aufgrund der Phantomschmerzen, die er genau dort hat, wo sich einst seine Hand befand.

»Trotz allem konnte ich mich nicht der Gewissheit entledigen, dass sich meine Hand, also ihre Verkörperung, irgendwo in der Nähe befand. An den Ort, wo sie einst war, schickte sie mir Schmerzen, die ich in dem Stumpf empfing − wie ein Radio, das die von einem unbekannten Ort gesendeten Signale empfängt.«

Eines Nachts beobachtet er ein Mädchen, das anscheinend ohne Ziel durch den Schnee schlendert. Er verfolgt sie mit seinen Augen und allmählich begreift er, dass es eine Verbindung zwischen dem Mädchen und seinen Schmerzen gibt…

In ebenso verstörenden wie zärtlichen Bildern entsteht eine dunkle und poetische, Geschichte um eine verlorene Hand. Und Signale weisen den Weg aus Schmerzen, Einbildung und zehrender Sehnsucht − Schritte im Schnee… Spuren… ein Mädchen im blauen Mantel…

Ein Mann schläft nachts nicht mehr aufgrund von Phantomschmerzen. Eines Nachts beobachtet er ein Mädchen, das durch den Schnee schlendert. Allmählich begreift er, dass es eine Verbindung zwischen diesem Mädchen und seinen Schmerzen gibt…

Regie: Yngvild Aspeli in Zusammenarbeit mit Paola Rizza und Pascale Blaison

Szenografie: Guillaume Hunout

Puppen: Yngvild Aspeli

Lichtdesign: Laetitia Labre, Daniel Linard

Spiel: Laura Sillanpää, Pierre Tual, Yngvild Aspeli


Bilder- und Puppentheater

Ohne Worte

Dauer: 60 Minuten

Für Erwachsene und Jugendliche

Kartenpreise: 10,50 € / ermäßigt 7,- €

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation / DGCA

 

 


Dienstag, 15.10., 18 Uhr Deutschlandpremiere

 

[zEden2+]

Jardinage électroacoustique / Elektroakustische Gartenarbeit

Cie. la main d’œuvres / Frankreich

 

Das französische Wort »jardin« leitet sich etymologisch von »Garten« her, was Gehege oder Einfriedung meint. Der Garten ist ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Natur, ist ein Ort, an dem Träume erlaubt sind. Und zwar in allen Größen und für alle Menschen, egal, ob sie wohlhabend oder aus bescheidenen Verhältnissen kommen. Die Größe ist wichtig. Ein Garten ist immer riesengroß. Er trägt in sich die Dimension des Traumes.

Folglich setzt Katerini Antonakaki in dieser »Einfriedung« das um, was für sie das Wertvollste, das Nützlichste, das Schönste und das Beste ist: einen Traum. In einem sehr grünen Garten breitet eine Frau in Gelb ihre Träume und Gedanken aus, umgeben von erfundenen Geräten und Werkzeugen aus Zink, gemalten Schatten und Projektionen sowie elektroakustischer Musik aus komponierten oder live aufgenommenen Geräuschen. Für einen kostbaren Moment hält sie die Zeit an, damit wir das Gras wachsen hören können.

Die Geschichte ist einfach und spielerisch, sie lässt Raum für die Fantasie und für die persönlichen Mythen der Zuschauer.

Ein Innengarten aus Zink (chemische Formel: Zn2+) ohne Erde und Wurzeln.

Ein Traumgarten, bestellt mit erfundenen Geräten und Werkzeugen aus Zink, gemalten Schatten und Projektionen, mit Musik und Geräuschen. Für einen kostbaren Moment hält die Spielerin die Zeit an, damit wir das Gras wachsen hören können.

 

Text, Musik, Darstellung: Katerini Antonakaki

Künstlerische Mitarbeit: Sébastien Dault

Videoanimation: Claire Jany

Stimmen: Katerini Antonakaki, Sébastien Dault, Achille Sauloup

Klavier: Ilias Sauloup

Bilder, Fotografien: Mickaël Troivaux

Übersetzung: Jayrome Robinet

 

Eine Performance aus Bewegung, Klang, Objekten, Bildern und Text

In französischer Sprache mit deutscher Live-Übersetzung

Dauer: 50 Minuten

Für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren

Kartenpreise: 10,50 € / ermäßigt 7,- €

 

Unterstützt von: La Maison du Théâtre in Amiens und von Tas de Sable – Abteilung Puppenspiel der Region Picardie

www.lamaindoeuvres.com

 

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation / DGCA

 

 

« Zurück | Kalender »

Kalender

24. Jan, 20:00 Uhr
PEER PREMIERE
Drittjahresprojekt / 3. Studienjahr Regie
25. Jan, 20:00 Uhr
PEER
nach Henrik Ibsens „Peer Gynt“
26. Jan, 20:00 Uhr
PEER
nach Henrik Ibsens „Peer Gynt“