Startseite der bat Studiobühne der HfS Berlin
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin
  • Do
  • 19. Okt
  • 19:00
  • Veranstaltungsort
  • bat-Studiotheater »
  • Berlin - Prenzlauer Berg
 
  • Die Ermordung des Kaisers Elagabal, Motiv: Archil Chichladze
  • Guppysterben, Foto: Christina-Fluegger, Mirco-Duesterhoeft.
  • Medea.Klang.Körper, Foto: Vivina Medina.
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Donnerstag, 19. Oktober, 19:00 Uhr

Werkstatt Neue Stücke 2017

Zwei Hochschulen, drei Studiengänge, zwei Wochen Proben.

Inszenatorische Praxis / Regie

Zwei Hochschulen, drei Studiengänge, zwei Wochen Proben.
Studierende des Studiengangs Szenisches Schreiben der UdK stellen neue Texte vor,  Studierende der Abteilung Regie der HfS "Ernst Busch" inszenieren und Studierende des Studiengangs Schauspiel der UdK lesen und spielen.

19. Oktober 2017, 19 Uhr

Die Ermordung des Kaisers Elagabal
von Georgi Jamburia

Rom. 3. Jahrhundert nach Christus. Durch eine Militärrevolte wird Elagabal, ein junger Viehhirt aus dem Osten des Reiches zum Kaiser. Während seiner vierjährigen Herrschaft schafft der junge Kaiser in der ewigen Stadt eine bis dahin unerhörte Anarchie zu verbreiten: Einfaches Volk wird zu Nobiles gemacht, während die Aristokraten unbarmherzig hingerichtet werden. Die Kirchen werden niedergebrannt und an ihren Stellen ragen überlebensgroße Marmorphalli in die Luft. Im Namen des Kaisers werden täglich orgiastische Rituale gefeiert. Die Männer werden aus dem Senat verjagt und an ihren Stellen regieren Frauen. Der Kaiser selbst verkleidet sich als Lustknabe und verkauft sich für ein paar Groschen auf die Straßen Roms. Er plant die Armee aufzulösen und wird dafür von seiner eignen Leibgarde niedergemetzelt. Ein verrücktes Kind oder ein Anarchist, der einem geheimen Plan folgt? Wie sein bester Biograph Antonin Artaud mal gesagt hat: "Ein Leben, gekrönt von einem solchen Tod, spricht für sich selbst."
Es spielen: Esther Hilsemer, Elwin Chalabianlou, Til Schindler sowie Ann-Sophie Fritz (Studiengang Szenisches Schreiben)
Regie: Lara M. Tacke. Kostüm: Seongji Jang und Charlotte Rueter. Musik: Zuka Babunashvil.

 

Guppysterben
von Leon Ospald

Institutionen halten uns zusammen. Institutionen können auf Ereignisse reagieren, sie sind anpassungsfähig und flexibel. Oder sind sie längst verknöchert, zu einem Skelett verkümmert, das uns in einem Käfig hält? Was wäre wenn dieser Käfig den einzigen Schutz vor unserer animalischen Kraft darstellt, die jederzeit hervorbrechen kann? Wie in einer Manege begegnen sich vier Figuren im Kampf um die Macht über sich selbst und die anderen.
Es spielen: Benjamin Bronisch, Eva Hüster, Richard Manualpillai, Mariann Yar
Inszenierung: Lena Hesse. Bühne: Christina Flügger. Kostüme: Maja Svartåker.

 

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20. Oktober 2017, 19 Uhr 

Katzen töten oder die unmögliche Zärtlichkeit
von Peter Neugschwentner

Für den selbstmordgefährdeten Leo ist die Welt eine einzige Sammlung von Hässlichkeiten. Für seinen Kater Thomas ist das Leben Dösen, Futternapf und Kastration. Zwischen scheiternden Zärtlichkeiten und der Lächerlichkeit eines Hauskatzenlebens, sucht das Stück nach Auswegen aus einer Welt, in der das Gute und Wahre scheinbar tot ist.
Es spielen: Paula Kober, Christian Hankamer, Tankred Felske, Till Schindler
Regie: Gabor Czàjder.

 

Medea.Klang.Körper
von Sina Ahlers

Der Druck steigt, die Haut spannt, das Erbe tut weh. Wie klingt ein Mutterkörper, der sich immer selbst schon fremd war? Wie klingt das Kind dieser Fremden?
Es spielen: Esther Hilsemer UdK, Rouven Genz HfS
Regie: Vivina Medina. Dramaturgie: Rouven Genz.

je Abend zwei Lesungen je ca. 60 Minuten. Eine Pause.

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Ab Juni 2017 spielen wir wieder in der
Belforter Straße 15
10405 Berlin
Prenzlauer Berg

Karten nur an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.